Wildbeobachtungspfad Emmetten

Wildbeobachtungspfad Niederbauenalp

Wildbeobachtungspfad Emmetten: Niederbauen – Fulberg – Langhütte – Stockhütte

◦ Praktisch ohne Hartbelag, schöne Alp- und Bergwege. Grandiose Aussicht und relativ sanfte Abstiege, meist auf weichen Wiesenwegen

◦ Vorsicht: kurzer steiler, teils gesicherter Teppenweg zum Fulberg; seitlich fällt das Gelände während fünf Minuten fast senkrecht ab

◦ Teil des Nidwaldner Höhenwegs Nr.88

◦ Steinböcke; Bild: Simon WüthrichTipp: Am besten im Gebiet übernachten. Mit etwas Glück beobachten Frühaufsteher die auf hölzernen Infotafeln beschriebenen Tiere in Natura. Es sind dies:
◾ Steinwild (Alpensteinbock, Rotwild, Rothirsch, Gämse, Reh)
◾ Alpenmurmeltier
◾ Dachs, Rotfuchs, Marder, Baummarder/Edelmarder, Iltis
◾ Schneehase, Feldhase
◾ Steinadler, Mäusebussard, Turmfalke, Sperber, Auerhahn, Birkhahn, Alpenschneehuhn, Kuckuck, Dreizehenspecht, Schwarzspecht, Alpendohle, Kolkrabe, Tannenhäher, Fichtenkreuzschnabel, Ringdrossel, Feldlerche, Zaunkönig, Haubenmeise

◦ An den Talstationen ist ein Wanderprospekt sowie eine Broschüre zu Flora und Fauna im Gebiet erhältlich

◦ Die Moorlandschaft im Oberbauengebiet ist im Inventar der Moorlandschaften von besonderer Schönheit und nationaler Bedeutung verzeichnet – darum nur auf markierten Wegen wandern!

◦ Von Frühling bis Herbst finden geführte Wildbeobachtungen mit einem Wildhüter statt; Infos: http://www.tourismus-emmetten.ch

Steinböcke

4 h, aufwärts 360 m, abwärts 660 m

Route: Bergstation Niederbauen 1570m –  Alp Äbnet – Merlieggen1596m (0.30 h) – Fulberg 1777m (0.25 h) – Mättenmatt 1624m (0.40 h) – Geissbühl 1555m (0.30 h) – Langhütte 1470m (0.15 h) – Wintereschlen 1347m (0.20 h) – Wandeli 1288m (0.15 h) – Siten 1261m – Ängibach 1250m – Oberst Ronenhütte 1294m (0.30 h) – Nätschegg 1347m (0.20 h) – Bergstation Stockhütte 1276m (0.15 h)

Berggasthaus Niederbauen

Auf der Bergstation der Niederbauenbahn, einem Gleitschirmparadies, geniessen wir bei guter Sicht ein atemberaubendes Bergpanorama mit dem Vierwaldstättersee zu unseren Füssen. Nach einer Stärkung im Berggasthaus Niederbauen biegen wir in den Wildbeobachtungspfad ein, der uns in einem weiten Halbbogen unter den Abstürzen des Oberbauenstockes zur Stockhütte führt.

Zunächst durchquert man die schöne Hochebene der Niederbauenalp am Fuss des Niederbauen Chulm, vorbei an der Alp Äbnet, wo man zur Alpzeit Milch, Getränke und kleine Imbisse erhält. Grandios ist die Sicht auf den den Oberbauenstock und den interessant gefalteten Schwalmis. An der Kantonsgrenze Merlieggen, bevor der Weg sich Richtung „Urwängi/Bauen“ senkt, zweigt rechts unser Pfad zum „Fulberg“ ab. Eine erste hölzerne Infotafel erzählt Spannendes über das Alpenschneehuhn.

Aussicht vom Fulberg

 

Der Pfad  führt auf dem Wiesengrat neben einer Abrutschzone bergauf. Holztritte erleichtern den steilen Aufstieg. Auf der einen Seite gehts fast senkrecht in die Tiefe; Halteseile geben Sicherheit, trotzdem ist Vorsicht geboten. Nach fünf Minuten gibt es mehr Platz – noch einige Teppen, und wir sind auf dem Fulberg-Grat. Der nahe Aussichtspunkt mit Blick über den Urnersee in die Alpen eignet sich bestens für eine Pause – der anstrengendste Teil der Wanderung ist bereits hinter uns.

Zurück beim Wegweiser, folgen wir absteigenden Wiesengrat, zunächst dem Zaun entlang, dann schräg bergab durch die Weide, an der Alphütte von Mättenmatt vorbei zum Mittelbach. Nun folgt ein sanfter Abstieg durch blühende Wiesen und ein kleines Hochmoor, im Blick der wuchtige Schwalmis. Weiter über Weiden von Alp zu Alp; zwischen der Alp Geissbühl (Aussichtsbänklein), der Langhütte (Trinkbrunnen) und dem Plattenschutz gehts mitten durch grasendes Vieh, teilweise mit Mutterkühen; Hunde sind hier – wie auf der ganzen Strecke – an der Leine zu halten.

Weiter Richtung „Rinderbüel / Emmetten“. Dem Stierenbach folgen wir nur kurz; durch Feuchtgebiet und lichten Wald gehts dem linken Hang entlang mehr oder weniger ebenaus, hoch über uns die Felsen des Zingel. Ein idyllisch gelegener Picknickplatz mit Tisch und Bänken lockt bei der Tafel Wintereschlen zum Halt. Unter den Ful Platten queren wir einen Geröllhang und erreichen Wandeli, wo Tisch, Bänke und eine Feuerstelle fürs Picknick bereit stehen.

Bei Wandeli teilt sich der Weg; wir gehen Richtung „Stockhütte“ leicht abwärts. queren ein Waldstück mit dem Cholbach, wo ein neuer Weg über das ausgetrocknete wilde Bachbett gebaut wurde; Infotafel Siten (hier könnte man den steilen Zickzackweg ins Choltal nach Emmetten hinunter nehmen). Wir aber gehen weiter dem Hang entlang; Pfeil Richtung „Rinderbüel“ (so heisst die Siedlung bei der „Stockhütte“). Nach dem Überqueren des Ängibachs gehts aufwärts zur Ronen-Hütte (Trinkbrunnen).

Nun folgen fünf Hartbelagminuten bergauf (zwar reizt uns der Wiesenweg in der ersten Kurve; er ist aber nicht markiert). Bei der nächsten Verzweigung könnte man dem Weg zur „Klewenalp“ folgen, doch wir bleiben auf dem Kiessträsschen Richtung „Rinderbüel“. Es führt nach der S-Kurve ebenaus zum nahen Wald. Am Waldrand von Nätschegg gelangen wir an eine bequeme Schweizer-Familie Feuerstelle mit Holz und Bänken.

Weiter gehts leicht abwärts durch lichten Wald und Hochmoor mit blühender Flora. Bei Punkt 1317 treffen wir mit dem Weg Klewenalp – Twäregg – Stockhütte zusammen. Bald kommen wir aus dem Wald und sehen vor uns die Feriensiedlung Rinderbüel und die Seilbahnstation Stockhütte mit dem gleichnamigen Restaurant.

Advertisements

Kommentar verfassen

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s